Dank meines Jobs bei Lotto Brandenburg konnte ich zum ersten Mal auf die „Play – Konferenz für Bewegtbildkommunikation“. Bewegtbildkommunikation klingt etwas dröge, darum anders gesagt: Videos für Social Media. Lauter hippe junge Menschen aus diversen Unternehmen kamen am 18. und 19. Juni 2019 im Quadriga Forum in Berlin-Mitte zusammen, um mehr über das Machen von Bewegtbild in Social Media zu erfahren. So auch Carolin Richter, unsere Social-Media-Expertin, und ich. Die zwei Tage waren perfekt organisiert: der Service, die Räume, das Timing. Absolut top! 

Es gab diverse Workshops, Keynotes und Präsentationen. Vortragende waren PR-Chefs, Agenturleute, Regisseure, Radiomoderatoren oder Mitarbeitende von Unternehmen. Es gab kaum Inhalte, die ich als „nicht brauchbar“ bezeichnen würde, vor allem, weil jede Branche die Inhalte auf das eigene Unternehmen anwenden konnte.

Ein Highlight war aber vor allem: Der eigene Filmdreh. Ein Team aus 8 Leuten. 60 Minuten Drehzeit, 60 Minuten Schnittzeit. 60 Sekunden Film. Carolin und ich waren in zwei verschiedenen Gruppen. Ich hatte Forrest Gump, Carolin einen Western. Ich war quasi in der Rolle der Aufnahmeleiterin, ohne zu wissen, was die eigentlich macht. Es kamen richtig tolle Filme dabei raus! Der beste wurde mittels Applaus gewählt. 

Zum Abschluss der PLAY-Konferenz gab's ein Gruppenfoto mit Konfettikanone.
Zum Abschluss der PLAY-Konferenz gab’s ein Gruppenfoto mit Konfettikanone. Foto: twitter.com/play_konferenz

Meine wichtigsten Learnings:

  • Das erste YouTube-Video aller Zeiten handelt von einem Typen, der vor zwei Elefanten steht. Wer kennt’s?
  • Katzen gehen immer. Wer also Likes braucht, sollte immer eine Katze einbinden
  • Video eignet sich bestens für Kommunikation und Marketing! Aber es gilt: Für jeden Kanal eine eigene Strategie
  • Selbst weniger „hippe“ Themen wie Energie, Forstwirtschaft oder Bausparen haben das Potenzial für kreative Social Media-Strategien. 
  • Man kann auch viel selbst machen, wenn man die richtige Technik, ein bisschen Zeit und am besten noch ein paar Leute hat, die mitmachen. Das muss wirklich kein Geld kosten!
  • Aber: Eigenproduktionen können schnell amateurhaft wirken. Es sollte also mindestens eine Person dabei sein, die Ahnung hat oder zumindest technisch affin genug ist. 
  • Immer gilt: Ohne Ziel keine Strategie. Aber das allerwichtigste ist und bleibt: DIE IDEE! Und die kommen oft aus allen Unternehmensabteilungen. Warum also nicht mal ein gemeinsames Brainstorming mit möglichst vielen Mitarbeitenden initiieren? 
  • Es gibt drei Arten, um für sein Video zu begeistern: Mit Humor, Mehrwert (also Informationen) und Emotionen.
  • Auf YouTube werden pro Minute 500 Stunden Videomaterial hochgeladen. Da muss man schon kreativ werden, um aufzufallen. 
  • Unternehmen positionieren sich auf YouTube für eine einzige Zielgruppe. Konsequent! 
Mit Tagungsunterlagen inkl. einem praktischen Handbuch für do it yourself-FIlme ging’s wieder zurück an den Schreibtisch in die Lotto-Zentrale nach Potsdam.

Mein Fazit: Es war ein tolles Event. Und: Bei Lotto Brandenburg schlummern viele Potenziale in Sachen Social-Media-Video. Mal sehen, wo die Reise hingeht. Stay tuned! 

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Fanni Brinkmann

Fanni Brinkmann

Mitarbeiterin Unternehmenskommunikation bei Lotto Brandenburg
Nach den Stationen Zeitung, Radio und PR-Agentur zog es mich in die Öffentlichkeitsarbeit. Für Lotto Brandenburg organisiere ich vielfältige Projekte und betreue u. a. das Sponsoring. Im Team entwickeln wir neue Ideen, um das, was wir täglich mit Leidenschaft tun, nach außen sichtbar zu machen.